Coronavirus

Die Stadt Lörrach stellt 41 Luftreinigungsanlagen in Schulen und Kitas auf

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 26. November 2021 um 15:34 Uhr

Lörrach

41 Luftreinigungsgeräte hat die Stadt Lörrach für Schulen und Kindertageseinrichtungen bestellt. Sie sollen in Räumen eingesetzt werden, in denen nicht optimal gelüftet werden kann.

Im Rahmen der Förderprogramme von Land und Bund hat die Stadt Lörrach Luftreinigungsanlagen für Räume in Schulen und Kindertagesstätten bestellt, bei denen der Luftaustausch durch Lüften aufgrund baulicher Gegebenheiten nicht optimal sichergestellt werden kann. Aktuell sind die 41 Anlagen geliefert und werden in diesen Tagen in Betrieb genommen.

Unmittelbar nach Vorliegen der Förderbedingungen durch das Land Baden-Württemberg und den Bund am 13. August 2021 hatte die Stadt Lörrach bei den Schulen und Kindertageseinrichtungen den Bedarf an Luftreinigungsanlagen abgefragt und in Folge dessen bestellt. Gemäß den Förderrichtlinien betraf dies insgesamt 41 Anlagen für 31 Räume in den nachfolgenden Schulen und Kindertageseinrichtungen, die in Abstimmung mit den Einrichtungen ausgewählt wurden: So gibt es Lüftungsanlagen in den Umkleideräumen der Hebelschule, in Räume der Grundschule Salzert, der Theodor-Heuss-Realschule, des Hans-Thoma-Gymnasiums und des Hellbergkindergartens.

Lutz sieht wichtigen Beitrag zu geregeltem Betrieb

Ausgerüstet werden im Weiteren die Spielflure der Kindertagesstätte Alte Schule Haagen und der Kindertagesstätte Innocel, die Aulen der Pestalozzischule und des Hans-Thoma-Gymnasiums, der Mensa und zwei weitere Räumen der Schlossbergschule, die Untergeschossräume der Hellbergschule und des Hans-Thoma-Gymnasiums, der Astrid-Lindgren-Schule und des Hellbergkindergartens sowie die Turnhallen der Hebelschule, der Theodor-Heuss-Realschule und des Hans-Thoma-Gymnasiums.

"Mit dieser Maßnahme in den kritischen Räumen der Schulen und Kindertageseinrichtungen können wir einen wichtigen Beitrag zu einem geregelten Schul- und Kinderbetrieb in Zeiten von Corona leisten," betont Oberbürgermeister Jörg Lutz. "Die Luftreinigungsgeräte sind für Räume vorgesehen, die nur schlecht gelüftet werden können. Für alle anderen Räume gilt nach den Empfehlungen des Ministeriums und der Experten, dass Lüften die sicherste Maßnahme der Vorbeugung ist."

Die Luftreinigungsgeräte filtern Aerosolpartikel, die sonst in der Luft über das Lüften gemindert werden. Die Geräte erzeugen eine Luftzirkulation, saugen die Luft unten ein und verteilen die gefilterte Luft oben wieder im Raum. Mit zwei verschiedenen Filtern und einer UV-Lampe innerhalb des Gerätes sorgen sie dafür, dass die Aerosolpartikel gefiltert und mögliche Viren abgetötet werden. Die Kosten für die Beschaffung der Luftreinigungsgeräte betragen 80.000 Euro, gefördert werden 60.000 Euro.

Fest eingebaute Lüftungsanlagen

Für die beiden Neubauvorhaben "Umbau und Erweiterung Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule" sowie "Neubau Waldorfkindergarten Kindergarten im Grütt" wird ebenfalls auf eine optimale Durchlüftung der Räume geachtet. Dort wurden fest eingebaute Lüftungsanlagen eingeplant und Förderanträge im Rahmen der "Bundesförderung für coronagerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen" gestellt. Für diese Maßnahmen wurden bereits Fördermittel in Höhe von insgesamt 684.000 Euro zugesagt.
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