Krise

Diskussion in Freiburg: Wie ist Euroland zu retten?

Ronny Gert Bürckholdt

Von Ronny Gert Bürckholdt

Fr, 06. Juli 2012 um 21:49 Uhr

Wirtschaft

Schuldenkrise, Bankenkrise, Vertrauenskrise, politische Krise – darüber haben in Freiburg Experten diskutiert. Auf einen Lösungsweg einigen konnten sie sich nicht – aber sie hatten viele Ideen.

EU und Eurozone stecken in ernsten Problemen. Auf Einladung des Freiburger Walter-Eucken-Instituts diskutierten Wirtschaftswissenschaftler, Banker, Politiker und Ministerialbeamte, wie Europa aus dem Schlamassel herauskommt. Die schlechte Nachricht: Die Experten sind sich alles andere als einig. Die gute: Aus diesem Grund bleiben Politikern und Notenbankern noch zahlreiche Instrumente, um den großen Knall zu verhindern. Eine Auswahl:
Die Politik "eiert durch"
Noch immer ist die Politik getrieben von den Ereignissen. "Wir eiern so durch", räumt Christian Kastrop aus der Grundsatzabteilung des Finanzministeriums ein, ein Anti-Krisen-Kämpfer von Wolfgang Schäuble (CDU). Kastrop betont während des Symposiums zur "Entwicklung der Europäischen Union", seine Meinung zu äußern, nicht die des Ministers. Kastrop ist ein erfahrener Mann, hat in den 90er-Jahren an den Stabilitätskriterien für den Euro mitgeschrieben, die später dutzendfach gebrochen wurden – ein Grund für die Krise. "Die Regeln waren gar nicht so schlecht", meint er. "Aber wir haben die großen Ungleichgewichte in der Wettbewerbsfähigkeit der Euroländer unterschätzt" – und die Finanzkrise 2008 nicht voraussehen, in deren Folge viele Banken- zu Staatsschulden wurden.
Kastrop sieht nun die Gefahr, dass weiter Hilfsgelder vergeben, aber die verlangten Gegenleistungen ...

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