Falkensteig

Eiben im Höllental: Seltener Baum gibt Comeback

Alexandra Wehrle

Von Alexandra Wehrle

Mi, 22. April 2015 um 17:21 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Am Eingang des Höllentals entsteht ein Urwald wie zu Zeiten der Römer, einer mit Tannen, Buchen und Eiben. Die Wiederkehr der Eibe ist dabei eine Besonderheit – der Baum macht sich heute sehr rar.

Erst die Eiben haben den ursprünglichen Schwarzwald zu dem dunklen Wald gemacht, von dem wohl sein Name herrührt. Fast überall ist die Baumart verschwunden, nicht aber bei Falkensteig. Dort sind sind in den vergangenen 20 Jahren durch Naturverjüngung mehr als 6000 Jungeiben entstanden. Ziel ist, auf 40 Hektar einen typischen Urwald heranwachsen zu lassen.

Einzigartig in Mitteleuropa
Forstbezirksleiter Hans-Ulrich Hayn zeigt das betreffende Waldstück. Auf einer Fläche von zehn Hektar stehen knapp 150 alte Eiben, von denen die Naturverjüngung ausgegangen ist. Im Jahr der Eibe, 1994, wurden sie von der Forstlichen Versuchsanstalt gezählt. Als 20 Jahre später, im Oktober 2014, die internationale Eibenkonferenz das Höllental besuchte, waren auf der Kernfläche mehr als 6000 Jungpflanzen ...

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