Ein Buch erzählt vom Schicksal der unehelichen Kinder von Yach – und ihren ausgegrenzten Müttern
Nichteheliche Kinder und alleinerziehende Mütter gab es im 19. Jahrhundert in großer Zahl. Ein Buch zur Dorfgeschichte Yachs beschreibt ihr schweres Leben. Die Recherchen waren eine Herausforderung.
Karl Tränkle (von links), Ortsvorsteher Hubert Disch und Heiko Haumann bei der Buchvorstellung Foto: Nikolaus Bayer
Unverschuldete Armut, Hoffnungslosigkeit, einengende Normen, drückende Moralvorstellungen – das bestimmte vor 200 Jahren den Alltag im Dorf. Besonders zu leiden hatten Mädchen und Frauen. Unverheiratet zu bleiben und uneheliche Kinder zu bekommen bedeutete ...