Europäischer Stromnetz

Ein Strommangel in Europa bremst Uhren aus

Bernward Janzing

Von Bernward Janzing

Mi, 07. März 2018 um 19:28 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus In Europa gehen manche Uhren aktuell um fast sechs Minuten nach. Betroffen sind die sogenannten Synchronuhren. Warum?

Der Grund: Im europäischen Stromnetz ist die Frequenz seit Mitte Januar ein klein wenig zu niedrig. Das Problem geht vom Balkan aus.

Einfache Radiowecker und Küchenuhren sind in vielen Haushalten als Zeitmesser üblich. Solche Synchronuhren haben keine eigenen Taktgeber wie Quarzoszillatoren, sondern nutzen die konstante Netzfrequenz als Taktgeber für die Berechnung der Zeitanzeige. Der Normwert der Netzfrequenz liegt in Europa bei 50 Hertz, also 50 Schwingungen pro Sekunde. Wird zu wenig Strom erzeugt, sinkt die Frequenz; wird mehr Strom ...

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