Urbanes Leben

Epidemien hatten schon immer einen Einfluss auf die Stadtplanung

Adrian Lobe

Von Adrian Lobe

Mo, 20. April 2020 um 15:40 Uhr

Kultur

Vor allem lebensstrotzende Großstädte hat das Coronavirus mitten ins Mark getroffen. Ihre Dichte wird in solchen Krisen zum Manko: Wie geht es heller, luftiger, mit breiteren Straßen und mehr Parks?

Verwaiste U-Bahn-Schächte, leergefegte Plätze, nur vereinzelt geöffnete Geschäfte – das Coronavirus hat die Städte ins Mark getroffen. Einst florierende Metropolen sind binnen weniger Tage zu Geisterstädten mutiert. Staus, Gedränge, Begegnungen, Handel, Kultur – kurz: all das, was lebendige Städte ausmacht, war plötzlich ausgehaucht. Viren mögen physischen Kontakt, und deshalb sind die urbanen Zentren, wo Menschen auf engstem Raum zusammenleben, auch am stärksten von COVID-19 betroffen.

"Es gibt ein Dichteniveau in New York City, das zerstörerisch ist" Andrew Cuomo, Gouverneur des Bundesstaats New York Der Gouverneur des Bundesstaats New York Andrew Cuomo, dessen hemdsärmelige Art bei vielen seiner Landsleute gut ankommt, hat denn auch eine Ursache identifiziert: Dichte. "Es gibt ein Dichteniveau in New York City, das zerstörerisch ist", schrieb er auf Twitter. Und rief dazu auf, "einen Sofortplan zu entwickeln, um die Dichte zu reduzieren". Der Leitartikler Brian M. Rosenthal sekundierte in der New York Times: "Dichte ist New Yorks großer ,Feind’ im Kampf gegen das Coronavirus." Inzwischen gibt es unter Städteplanern ...

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