Erster Fukushima-Toter

Finn Mayer-Kuckuk

Von Finn Mayer-Kuckuk

Fr, 07. September 2018

Ausland

Japan hat den Krebstod eines AKW-Arbeiters als Arbeitsunfall anerkannt / Weitere Tote befürchtet.

PEKING. Japan hat seinen ersten offiziellen Strahlentoten nach dem Reaktorunglück von Fukushima vor sieben Jahren: Ein 41-jähriger Kraftwerksmitarbeiter sei an Lungenkrebs gestorben, der auf die erhöhte Strahlenbelastung während der Atomkatastrophe zurückgehe, teilte das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales am Donnerstag in Tokio mit. Auch die Krebserkrankungen drei weiterer Arbeiter führt das Ministerium auf ihre Tätigkeit an dem AKW zurück.

Die japanische Regierung tut sich schwer damit, Strahlentote aufgrund des Fukushima-Unfalls offiziell anzuerkennen. Als Eigentümerin der verantwortlichen Stromkonzerns Tepco muss sie Entschädigungen zahlen – und noch ist unklar, wie viele Fälle noch auftreten. Außerdem will sie die Bevölkerung ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Auf der einen Seite hat sie die Umgebung des Kraftwerks wieder zum Wohnen freigegeben, was ebenfalls ...

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