Münchweier

Weinbauberater über die Kirschessigfliege: "Panikmache ist nicht angebracht"

Klaus Schade

Von Klaus Schade

Mo, 18. August 2014

Ettenheim

Weinbauberater Bernhard Ganter informierte vor über 100 Winzern über das verstärkte Auftreten der Kirschessigfliege .

ETTENHEIM-MÜNCHWEIER. Deutlich über 100 Winzer füllten am Donnerstagnachmittag die große Halle der Traubenannahmestelle in Münchweier. Weinbauberater Bernhard Ganter vom Landratsamt Ortenau hatte zusammen mit Bereichsleiter Dietrich Jörger eingeladen, um der "allgemeinen Verunsicherung unter Winzern " (Ganter) mit Fakten zu begegnen. Grund der Verunsicherung: Das vermehrte Auftreten der Kirschessigfliege.

Anders als die lange schon verbreitete Essigfliege, die nur bereits geschädigte Früchte befällt, greift die Kirschessigfliege in der Reifephase gesunde Trauben an. Die Weibchen legen mittels eines sägeartigen Apparates die Eier unter die Beerenhaut. Bereits nach einem Tag können Larven schlüpfen und durch die Fraßtätigkeit die Trauben schädigen. Bisher war die Kirschessigfliege als Schädling nur im Obstbau bekannt.

Strategien gegen den Kirschessigfliegenbefall bei Trauben sei nun das Ziel der Behörden und ...

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