Corona-Prüfung

Etwa die Hälfte der Weiler Abiturienten lässt sich testen

Hannes Lauber

Von Hannes Lauber

Di, 04. Mai 2021 um 15:31 Uhr

Weil am Rhein

Beim Abitur unter Corona-Bedingungen gibt es für die Schülerinnen und Schüler eine besondere Wahlmöglichkeit: Sie können entscheiden, ob sie getestet oder ungetestet zur Prüfung antreten wollen.

Die Möglichkeit, sich vor Beginn der schriftlichen Abiturprüfungen am Dienstag auf Corona testen zu lassen, ist in den drei Weiler Gymnasien rege, aber beileibe nicht von allen 112 Prüflingen wahrgenommen worden. Am Oberrhein-Gymnasium erschienen etliche der 42 Abiturientinnen und Abiturienten am Vortag, um über einen vom Land bereitgestellten Schnelltest relative Gewissheit zu erhalten, nicht infiziert zu sein. Eine genaue Zahl war von der Schule am Dienstag nicht erhältlich.

Getestete und Nicht-Getestete schreiben die Prüfung in getrennten Räumen

Das Abendgymnasium schickte fünf Prüflinge in die Klausuren, die sich mit den Kant-Abiturientinnen und -Abiturienten testen lassen konnten. Für diese – es handelte sich um 41 Mädchen und 24 Jungen – hatte Direktor Martin Haas am Vorabend eine sogenannte "Belehrung" anberaumt, in deren Rahmen der Ablauf der Klausuren unter Pandemiebedingungen erläutert wurde. Im Anschluss daran konnten sich alle, die dies wollten, testen lassen. Schon eine Woche zuvor hatte das Kant diese Testmöglichkeit kommuniziert, um den Prüflingen ausreichend Zeit für eine Abwägung zu geben.

Am Montagabend habe sich schließlich rund die Hälfte der Abi-Prüflinge für eine Testung entschieden, so Martin Haas. Getestete und Nichtgetestete wurden für die Prüfungen am Dienstag dann separiert und auf die beiden Sporthallen aufgeteilt. Die Tests nahm Lehrerin Marlene Jakobs vor, die, so Haas, einen Glücksfall für das Kant darstelle, ist sie doch im DRK Haltingen aktiv und eine ausgewiesene Fachkraft. Sie leitet auch die verpflichtenden Tests unter der Woche am Kant.