Fall für die Axt

Obere Linde: Freiburger Wahrzeichen ist todkrank

Joachim Röderer

Von Joachim Röderer

Sa, 19. Dezember 2015 um 00:00 Uhr

Freiburg

Sie ist einer der bekanntesten und stadthistorisch wichtigsten Bäume Freiburgs: Die obere Linde wurde 1729 gepflanzt – jetzt bleiben ihr noch maximal zwei Jahre. Sie muss gefällt werden.

Von Oberlinden gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Das Schwabentor zeigt sich frisch saniert und nach zwei verhüllten Jahren wieder gerüstfrei. Die Schlechte: Die 1729 gepflanzte obere Linde gilt als todkrank. Dem Baum, der Freiburgs ältestem Quartier den Namen gibt, bleiben noch zwei Jahre Lebenszeit, allerhöchstens. Die Linde muss gefällt und durch eine junge ersetzt werden.

Die obere Linde am Oberlindenplatz gleich hinter dem Schwabentor ist ohne Frage der bekannteste und wohl auch stadthistorisch wichtigste Baum Freiburgs. Derzeit zeigt sich die Linde mit roten Sternen weihnachtlich geschmückt. Doch wer genau hinschaut, der sieht die unübersehbaren Zeichen von Alter und Krankheit. Die Linde hat schon viele Äste verloren, die einst prächtige Krone musste vor einiger Zeit zurückgeschnitten werden. Morsch und hohl ist der Stamm. Klar ist: Der Baum wird sich nicht mehr erholen, seine Tage sind gezählt.

Fällung steht nicht unmittelbar ...

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