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BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 14. März 2019

Freiburg

MINISTER ZU BESUCH

Elektrisch auf Pflegetour

Die Schöpfung mit E-Autos bewahren: Den neuen Ansatz der Katholischen Sozialstation Freiburg schaute sich Verkehrsminister Winfried Hermann am Mittwochmittag , 13. März, aus der Nähe an. Weil es unter anderem das Land möglich gemacht hat, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die pflegebedürftige Menschen zu Hause betreuen, häufiger mit dem Elektroauto zu ihren Besuchen fahren: Bisher zwölf Autos wurden mit je 5000 Euro gefördert. "Es ist schön, zu sehen, wo das Geld hingeht", meinte Hermann bei Kaffee und Kuchen in der Wiehre. Dorthin hatte ihn der Geschäftsführer der Katholischen Sozialstation, Rupert Niewiadomski, eingeladen, um sich für die Förderung zu bedanken. Außer dem Verkehrsminister waren auch Baubürgermeister Martin Haag, Michael Himmelsbach von der Erzdiözese Freiburg und der Landtagsabgeordnete Reinhold Pix dabei. Was als gemütlicher Kaffee begann, wurde schnell emotional: Niewiadomski schenkte Hermann, Haag und Pix rote Herzen, verbunden mit seinen Wünschen an die drei Politiker. Der Erste: Noch zehn Autos mehr! Das schrieb der Minister zwar zur Erinnerung auf das Herz, ansonsten hielt er sich aber bedeckt: Mit den acht Autos, die 2019 noch dazukommen, sei der Förderumfang für einzelne Projekte ausgeschöpft. Für das Engagement, mit dem die Sozialstation die Förderung eingeworben hat, gab es allerdings Lob von allen Seiten. "Aktive Initiativen wie diese zeichnen die Stadt Freiburg aus", freut sich Baubürgermeister Haag.

Nachdem sich die Runde über die Hürden bei der Anschaffung von Ladestationen ausgetauscht hat, entstanden auch neue Visionen: Niewiadomski regte ein kirchliches Carsharing an, um die Autos optimal ausnutzen, wenn die Mitarbeiter mal nicht im Dienst sind. Eine Idee, von der sich Winfried Hermann begeistert zeigte – wenn sie rechtlich einfacher umzusetzen wäre.