Praktische Hilfen für Familien in Kenia

Anja Bochtler

Von Anja Bochtler

Mi, 02. Mai 2018

Freiburg

VEREINT IM VEREIN: Der Kipepeo-Förderverein Kenia hilft zum Beispiel bei Existenzgründungen und unterstützt ein Künstlerkollektiv.

FREIBURG. Begonnen hat alles weit weg: 2006 lernten sich Sonja Amolo, die in Heidelberg studierte, und Andreas Eßlinger, der aus Heilbronn kam, bei ihren Praktika in Kenia kennen. Weil sie von zwei Projekten im Slum Mathare-Valley in Nairobi besonders begeistert waren, gründeten sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland mit fünf Freunden den Kipepeo-Förderverein Kenia (abgeleitet von einem Kisuaheli-Wort für Schmetterling) zur Unterstützung. Inzwischen leben fast alle Kipepeo-Mitglieder in Freiburg.

Genau genommen fing für Sonja Amolo alles sogar noch früher als 2006 an: Sie war 2003 nach dem Abi zum ersten Mal für ein Jahr in Nairobi. Damals unterstützte sie in einem Freiwilligen-Einsatz die drei Lehrerinnen der St.-Maurus-Schule, die rund 30 Schülerinnen und Schüler mit Behinderung nicht nur unterrichten, sondern auch mit warmen Mahlzeiten versorgen und Physiotherapie sowie andere Hilfen organisieren. "Das sind ganz starke Frauen, sie sind unter schwierigen ...

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