Tschüss, Herbst

Wenig Sonne, ein paar frostige Tage – so war das Wetter im November

Sina Schuler

Von Sina Schuler

Fr, 06. Dezember 2019 um 14:27 Uhr

Freiburg

Trüb, aber etwas wärmer als sonst: So zeigte sich der November in der Stadt. Die Sonne ließ sich seltener blicken als üblich, an acht Tagen sank die Temperatur unter null Grad.

48,4 Stunden Sonnenschein verzeichnet der Deutsche Wetterdienst für Freiburg. Das sind 20 Stunden weniger als im vieljährigen Mittelwert. An acht Tagen ließ sich die Sonne gar nicht blicken, an manchen auch nur für eine halbe Stunde. Der letzte Tag des Monats war jener mit der längsten Sonnenscheindauer. Am Samstag, 30. November, zeigte sich die Sonne sieben Stunden lang.

Mit 59,3 Millimeter pro Quadratmeter hat es durchschnittlich viel geregnet. Der vieljährige Mittelwert, den der Deutsche Wetterdienst in drei Jahrzehnten erhebt, liegt bei 57,2. Insgesamt zogen an 17 Tagen Regenwolken auf, lediglich an einem Tag fielen mehr als zehn Millimeter pro Quadratmeter – und zwar am 28. November, einem Donnerstag.

6,3 Grad durchschnittlich

Bevor die Temperaturen Ende des Monats absackten, war der November wärmer als sonst. 6,3 Grad zeigte das Thermometer durchschnittlich. Das sind 1,2 Grad mehr als der Mittelwert. Besonders warm war’s zu Beginn des Monats, am 2. November, einem Samstag. Da erreichten die Temperaturen 18,3 Grad. Acht Tage später folgte dann der kälteste Tag im November, da sank die Temperatur auf minus 3,1 Grad, im Erdboden gar auf minus 5,4 Grad. Insgesamt verzeichnet der Deutsche Wetterdienst 14 Tage mit Bodenfrost.

Windig war’s in Freiburg am Sonntag, 3. November – aber auch das hielt sich in Grenzen: Mit 64,1 Stundenkilometern blies der Wind über den Flugplatz. Damit schafft er es gerade so, dass seine Spitzen als Sturmböen klassifiziert werden. Das ist laut Wetterdienst ab 63 Stundenkilometern der Fall.

Freiburg liegt im vergangenen Monat im bundesweiten Durchschnitt, hebt sich aber von den Temperaturen in Baden-Württemberg ab. Der Deutsche Wetterdienst attestiert nach den ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen: "ein milder, etwas zu trockener und sonnenscheinarmer Monat". Die Temperaturen hingen oft von der Auflösung des häufig vorhandenen Nebels oder Hochnebels ab.

Baden-Württemberg war laut Wetterdienst das zweitkälteste Bundesland mit 4,7 Grad. Trotzdem verzeichnete es deutschlandweit den wärmsten Tag – in Ohlsbach bei Offenburg wurden 20,1 Grad gemessen – sowie die kälteste Nacht. Auf der Schwäbischen Alb sank die Temperatur auf minus 9,6 Grad.