Corona-Verordnung

Freiburger Drogeriemärkte müssen Teile des Sortiments absperren

Manuel Fritsch

Von Manuel Fritsch

Do, 14. Januar 2021 um 20:19 Uhr

Freiburg

In der neuesten Ausgabe der Corona-Verordnung hat die Landesregierung die Regeln für Mischsortimenter des Einzelhandels konkretisiert – und verschärft.

Mit der neuen Corona-Verordnung des Landes ändern sich auch die Regeln für Läden mit Mischsortiment. Bisher war es möglich, dass Betriebe, die überwiegend erlaubte Artikel im Sortiment haben, etwa Drogerieartikel, auch Waren verkaufen, die laut Verordnung nicht gestattet sind, solange der erlaubte Sortimentsanteil überwiegt. Nun sei diese Vorschrift konkretisiert worden, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Der erlaubte Sortimentsanteil müsse nun mindestens 60 Prozent betragen. Andernfalls müssten die Bereiche mit nicht erlaubten Teile abgesperrt werden. Welche Geschäfte in Freiburg das im einzelnen betrifft, will die Verwaltung auf Anfrage nicht mitteilen. Die Händler müssten selbst einschätzen, ob sie nach der neuen Verordnung geöffnet haben dürfen oder nicht, der Vollzugsdienst werde das dann kontrollieren. Der Drogeriemarkt Müller an der Kajo, der bislang komplett geöffnet hatte, hat inzwischen einige Sortimentsteile abgesperrt.