Friedrich Rösch bringt es auf 125 Blutspenden

Reinhard Cremer

Von Reinhard Cremer

Mi, 15. September 2021

Efringen-Kirchen

Insgesamt 61 Menschen geehrt /Zwei weitere machen die 100 voll.

Nach einer der Corona-Pandemie geschuldeten Unterbrechung im vergangenen Jahr konnten in der Isteiner Festhalle 61 verdiente Blutspenderinnen und -spender geehrt werden. Allerdings war weit weniger als die Hälfte der zu Ehrenden erschienen.

Die Ehrungen mit Urkunde und Ehrennadel nahm Bürgermeister Philipp Schmid gemeinsam mit dem Altbürgermeister und Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Wolfgang Fürstenberger vor. Zudem erhielten die zu Ehrenden "Blutbildungspräparate" in Form von badischem Wein – je mehr Spenden, desto mehr Wein gab es. In einer kurzen Laudatio sprach Schmid all jenen, die "selbstlos gespendet" hatten, stellvertretend für die Gemeinde und all jenen Unbekannten, denen auf diese Weise habe geholfen werden können, seinen "tiefempfundenen Dank" aus. Wer Blut spende, rette oder erhalte damit Leben.

Wolfgang Fürstenberger gab seiner Freude Ausdruck, dass nach zwei Jahren wieder eine öffentliche Blutspenderehrung stattfinden konnte. Jede Spende sei wichtig. Sein Dank galt allen, die sich so selbstlos für die Allgemeinheit einsetzten. Gleichzeitig rief er dazu auf, in der Spendenbereitschaft, die während der Pandemie etwas zurückgegangen sei, nicht nachzulassen.

Zur Ehrung standen 27 Personen für zehnmaliges Spenden an. Für 25-maliges Spenden wurden 15 Frauen und Männer geehrt. Fünfzigmal ließen sich zehn Spender und Spenderinnen Blut abzapfen. Alfred Fischer, Gudrun Kammerer, Martin Reiß, Rudolf Schopferer und Helmut Wittich standen mit 75 Spenden auf der Ehrungsliste. Ulrich Baldermann, Günther Heinemann und Helmut Walter brachten es auf je 100 Spenden. "Größte Hochachtung" sprach Bürgermeister Schmid Friedrich Rösch für sagenhafte 125 Spenden aus.