"Frühe Hilfen" für Familien

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 03. April 2020

Kreis Lörrach

ALLTAG MIT CORONA: Telefonische Beratung weiter möglich.

LÖRRACH (BZ). Besonders für Schwangere und Familien mit einem Säugling können die vielen Einschränkungen, die die Pandemie mit sich bringt, zur Belastung werden. Zu viele zusätzliche Fragen stünden im Raum, vor allem zu Verhaltensregeln und Hygienemaßnahmen, zum Kontaktverbot, Ansteckungsrisiko und Stillen, schreibt das Landratsamt. Gerade jetzt seien verlässliche Unterstützungs- und Hilfsangebote sehr wichtig: Die vier regionalen Fachstellen der Frühen Hilfen bieten weiterhin Rat und Unterstützung bei Ängsten, Sorgen und Fragen.

Die Sozialarbeiterinnen und Psychologinnen beraten nun telefonisch statt persönlich, aber weiterhin qualifiziert, kostenlos und vertraulich in allen Fragen rund um die Entwicklung des Kindes, Erziehung, Eltern-Kind-Bindung und seelische Belastungen. Auf Wunsch vermitteln sie eine kostenfreie Begleitung durch eine ehrenamtliche Familienpatin, Familienhebamme oder eine Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Inwieweit deren Unterstützung zu Hause möglich ist, orientiert sich an den aktuellen Hygiene-Hinweisen des Robert-Koch-Instituts, des Bundesgesundheitsministeriums und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. "Die Situation ist alle neu und kann sich von Tag zu Tag ändern", hält Günter Koenemund, Sachgebietsleiter für Psychologische Beratung und Frühe Hilfen beim Landratsamt fest.

Kontakt: 07621/4105333, E-Mail: fruehehilfen@loerrach-landkreis.de