Ortenaukreis

Gengenbach: Polstermöbelhersteller Hukla ist am Ende

Ralf Burgmaier, aktualisiert um 16 Uhr

Von Ralf Burgmaier & aktualisiert um 16 Uhr

Fr, 27. April 2012 um 10:27 Uhr

Gengenbach

Der Polstermöbelhersteller Hukla in Gengenbach ist am Ende. Das Unternehmen werde am kommenden Montag schließen, teilte Insolvenzverwalter Harald Kroth mit.

GENGENBACH. Aus für die Gengenbacher Polstermöbel GmbH. Nach mehr als 60 Jahren Polstermöbelproduktion unter dem Qualitätsnamen Hukla erklärte der letzte Geschäftsführer Mathias van Roij am Donnerstag das Ende. Er hatte allerdings Mühe deutlich zu machen, warum das Traditionsunternehmen nur ein halbes Jahr nach seiner Übernahme schon gescheitert ist.

Der Geschäftsführer: Mathias van Roij, der gemeinsam mit seinem Partner Richard Seelen die Hukla-Werke im September 2011 übernommen hatte, führt als Hauptproblem die Kostenstruktur am Standort Gengenbach an. Die Produktion von hochwertigen Polstermöbeln wie Fernsehsesseln und Sitzgruppen, die in vielen Bereichen noch in Handarbeit erfolgte, sei zu kostenintensiv gewesen. Diese habe keine vernünftige Preisgestaltung zugelassen "Einige Produkte sind mit Rechnungsbeträgen von Minus 25 Prozent im Vergleich zu den Produktionskosten am Markt angeboten worden", so Mathias van Roij. Die Frage, mit welchen Perspektiven er und Richard Selen denn unter diesen Umständen das Werk im September 2011 überhaupt von der Vorbesitzerin, der Steinhoff-Gruppe, übernommen habe, beantwortete Mathias Rvon Roij mit der Hoffnung, die Firma sanieren zu können. Dazu hätten Umstrukturierungen und die Reduktion der Produktvielfalt beitragen sollen. Das habe aber nicht funktioniert. Zum ...

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