Wohnen in Freiburg

Genossenschaftliches Wohnen in Freiburg hat Vor- und Nachteile

Simone Lutz

Von Simone Lutz

Sa, 09. Februar 2013

Freiburg

BZ-SERIE (TEIL 4): Genossenschaftliches Wohnen klappt manchmal besser, manchmal schlechter – zwei Beispiele.

Der Tag ist grau, auf der vielbefahrenen Zähringer Straße brausen die Autos vorbei. Doch sobald man die Wohnung von Erika Faller betritt, wird es warm und wohlig. Seit 38 Jahren wohnt die ehemalige Chefsekretärin hier und hat nicht vor, wegzuziehen: "Ich hab’s mir hier gemütlich gemacht, hier bleibe ich." Das kann sie auch problemlos: Die Zwei-Zimmer-Wohnung in dem großen Häuserblock gehört der Baugenossenschaft Bauverein Breisgau, Erika Faller ist Genossenschaftsmitglied – und froh darüber.

Es war 1974, als Erika Faller nach der Scheidung mit ihrer Tochter Monika einzog. Im April war sie Genossenschaftsmitglied geworden, im Juni meldete sie sich zur Verlosung an – damals wurden die Wohnungen des Bauvereins nämlich noch verlost. Erika Faller durfte vor der üblichen Wartezeit mitmachen, weil sie als Notfall galt, alleinstehend mit einem Kind. Sie hatte Glück: zwei Zimmer im ersten Stock, eine Wohnküche, Bad, Gasheizung, 225 DM ...

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