Finanzmarkt

Genossenschaftsbanken verzichten auf Geschäfte mit Agrar-Rohstoffen

Rolf Obertreis

Von Rolf Obertreis

Di, 28. Mai 2013

Wirtschaft

DZ Bank und Union Investment wollen künftig nicht mehr mit Lebensmitteln spekulieren

FRANKFURT. Die DZ Bank, das Spitzeninstitut der rund 1100 Volks- und Raiffeisenbanken, und Union Investment, die Fondsgesellschaft des genossenschaftlichen Bankensektors, steigen jetzt offiziell aus den umstrittenen Geschäften mit Agrarrohstoffen aus. Nach Commerzbank, Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Landesbank Berlin (LBB) und der Dekabank, dem Investmentfondsanbieter der Sparkassen, sind es das vierte große Institut und der zweitgrößte deutsche Fondsanbieter, die sich aus dem Geschäft mit Agrarrohstoffen zurückziehen.

Den Rückzieher hatten die Institute bereits im Januar angekündigt. Schmerzhaft ist der Schritt für die Unternehmen nicht: Es geht um Geschäfte im Volumen von etwa 350 Millionen Euro, bei einer Bilanzsumme der DZ Bank von gut 400 Milliarden Euro und bei einem Vermögen von fast 200 Milliarden Euro, das Union Investment verwaltet. Zudem würden die Produkte kaum mehr nachgefragt, wie die DZ Bank betont.
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