Volkskrankheit

Alzheimer: Vom Umgang mit einem Schicksalsschlag

Anita Rüffer

Von Anita Rüffer

Do, 23. Februar 2012

Gesundheit & Ernährung

Das Wissen, an Alzheimer erkrankt zu sein, ist für Betroffene und Angehörige zunächst niederschmetternd. Dass es auch nach der Diagnose ein Leben in Würde gibt - diese Erkenntnis braucht Zeit.

Auch Obermachos mit Zigarre sind davor nicht gefeit: Vor wenigen Tagen sorgte Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer mit seinem öffentlichen Bekenntnis, an Alzheimer erkrankt zu sein, für Schlagzeilen. Auf makabre Weise hatte sich schon im vergangenen Jahr ein anderer Promi geoutet. Die deutsche Öffentlichkeit war geschockt, als sie vom Suizid des einstigen "Playboys" Gunter Sachs erfuhr.
"Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten", hatte der 78-Jährige als Erklärung in seinem Abschiedsbrief hinterlassen. "Jeder muss eine Entscheidung treffen und hat auch eine Wahlmöglichkeit", sagt Christian Zimmermann. Gunter Sachs hat den Tod gewählt, Christian Zimmermann ganz entschieden das Leben.
Obwohl auch der gelernte Werkzeugmacher mit den großen braunen Augen hinter der intellektuell anmutenden Brille 2007 mit der Diagnose Alzheimer konfrontiert wurde. Da war er gerade mal 57 Jahre alt und leitete gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter ein mittelständisches Unternehmen in München.
Er hätte allen Grund zum Verzweifeln gehabt. Und der "Spitzenhandwerker" macht auch keinen Hehl aus der Erstarrung, in die er zunächst verfiel, als er die schlechte Nachricht erfuhr. Als man ihm erklärte, warum er sich in ...

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