Geburtsmedizin

Schlaraffenland im Mutterleib: Wie Babys zu dick werden

Michael Brendler

Von Michael Brendler

Mo, 24. September 2012

Gesundheit & Ernährung

Wissenschaftler haben herausgefunden: Isst die Schwangere zu viel, bekommt auch das Kind sein Fett weg – und erbt ein gefährliches Figurproblem.

Eigentlich erscheint es so naheliegend. Ein Kind plus eine Mutter macht zwei Personen. Da wirkt es durchaus angebracht, beim Essen als Schwangere auch mal kräftiger zuzulangen. Bei Andreas Plagemann klingeln bei solchen Volksweisheiten jedoch sämtliche Alarmglocken: Noch immer sei in der Bevölkerung, schimpft der Leiter der Arbeitsgruppe "Experimentelle Geburtsmedizin" an der Berliner Uniklinik Charité, der leichtfertige Irrglaube verbreitet, Frau müsse in der Schwangerschaft für zwei essen. Dabei seien die Gefahren, die eine Überernährung der Mutter für das Kind und seine spätere Entwicklung mit sich brächten, inzwischen hinlänglich wissenschaftlich erforscht: Gewichtsprobleme bis ins Schul- und Erwachsenenalter hinein, ein erhöhtes Risiko für Diabetes sowie für Herz-Kreislauf-Probleme – essen für zwei, daran lässt sich heute nicht mehr rütteln, ist ...

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