Einweihungsfest

Görwihler Feuerwehr ist aus dem Häuschen

Michael Krug

Von Michael Krug

Mi, 16. Oktober 2019 um 11:10 Uhr

Görwihl

Schauübung, Festgottesdienst, Einweihung: Am kommenden Sonntag, 20. Okotber, dreht sich in Görwihl bei der Einweihung des neuen Gerätehauses alles um die Feuerwehr.

Der große Tag für die Feuerwehr Görwihl rückt näher: Am kommenden Sonntag, 20. Oktober, wird das neue Feuerwehrgerätehaus im Gewann Bifig mit einem großen Festakt eingeweiht. Das 2,1 Millionen Euro teure Gebäude wird dann künftig den Ausrückebereich Mitte der Görwihler Feuerwehr, bestehend aus den Abteilungen Segeten, Rüßwihl und Görwihl, beheimaten.

Fünf Fahrzeugstellplätze, einen Waschplatz, eine Werkstatt, mehrere Lagerräume, einen Übungsplatz, Umkleide- und Schulungsräume für rund 110 Feuerwehrleute, einen Besprechungsraum, Funkraum sowie einen Raum für die Jugendfeuerwehr bietet das neue Gebäude. Am 30. Juni 2018 fand der Spatenstich statt, am 16. April 2019, nach einer Bauzeit also von rund neuneinhalb Monaten, wurde Richtfest gefeiert.

Insgesamt gibt es etwa 860 Quadratmeter Nutzfläche. Die reinen Baukosten liegen bei 1,5 Millionen Euro. Mit der Erschließung, den Außenanlagen, der Ausstattung und den Planungskosten wird alles zusammen rund 2,1 Millionen Euro kosten. Rund 900000 Euro davon stammen aus dem Ausgleichsstock sowie der Fachförderung.

Mit den Planungen für ein neues Gebäude begann die Gemeinde im Sommer und Herbst 2016. Doch zuerst musste ein gültiger Bebauungsplan erstellt werden. Das wurde im Dezember 2016 erledigt, ein halbes Jahr später lag ein rechtskräftiger Bebauungsplan vor. Damit hatte sich das Gewann Bifig gegen die Kaisermatte, Rotho, die Hotzenwaldhalle und die Hackschnitzelanlage durchgesetzt.

Gebaut wurde in Stahlbetonbauweise. Als Wärmedämmung bekam das Gebäude eine vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Faserzementplatten. Architekt Peter Schanz berücksichtigte die Vorgaben in Sachen Energiesparen. Das Haus nämlich ist ein sogenanntes Energieeffizienzhaus 55, das heißt es benötigt 45 Prozent weniger Energie, als die Vorschriften eigentlich vorgeben. Beheizt wird es durch eine Wärmepumpe. Der Strom wird zum größten Teil aus einer Photovoltaik-Anlage gewonnen.

Die drei Abteilungen Görwihl, Segeten und Rüßwihl werden künftig den Ausrückebereich Görwihl Mitte bilden. Die Abteilung Görwihl war bislang in der Hotzenwaldhalle, die Abteilung Segeten im Bürgerhaus und die Abteil Rüßwihl im ehemaligen Schulhaus untergebracht. Am Sonntag, 20. Oktober, ist in Görwihl schon ab 9 Uhr alles im Zeichen der Einweihung. Der Gottesdienst mit anschließender Segnung durch Pfarrerin Heidrun Moser und den Gemeindereferenten Dietmar Sendelbach wird von der Hotzenwald Bauernkapelle Görwihl musikalisch umrahmt. Danach begrüßt Bürgermeister Carsten Quednow die Gäste. Ansprachen halten Architekt Peter Schanz, Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger und Kommandant Thomas Mutter. Das anschließende Frühschoppenkonzert spielt wieder die Hotzenwald Bauernkapelle Görwihl. Dann folgt das Mittagessen auf dem Gelände des neuen Feuerwehrgerätehauses.

Ab 12.30 Uhr spielt die Trachtenkapelle Hartschwand-Rotzingen. Und um 15 Uhr zeigt die Feuerwehr Görwihl eine Schauübung. Für Speis und Trank sorgt an diesem Tag die Görwihler Feuerwehrabteilung.