Viele Nachfragen

Grenzach-Wyhlen informiert auf der Homepage über Corona-Impfung

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 13. Januar 2021 um 18:31 Uhr

Grenzach-Wyhlen

"Große Unsicherheit" nimmt Grenzach-Wyhlens Bürgermeister bei Senioren wahr, wenn es um die Corona-Impfung geht. Auf der Homepage ist nun eine Rubrik mit Informationen eingerichtet worden.

In den vergangenen Tagen sind bei der Gemeindeverwaltung viele Nachfragen von Seniorinnen und Senioren bezüglich der Corona-Schutzimpfung eingegangen. "Wir nehmen eine große Unsicherheit und viele offene Fragen bei den Betroffenen wahr und möchten von Seiten der Gemeinde unsere Bürgerinnen und Bürger unterstützen", erklärt Bürgermeister Tobias Benz.

Auf der Gemeindehomepage grenzach-wyhlen.de hat Ilona Fritz-Schild, Seniorenbeauftragte der Gemeinde, eine Seite zur Corona-Schutzimpfung eingerichtet. Dort sind alle Informationen, etwa zum Impfstart im Landkreis Lörrach am 22. Januar sowie zur Terminvereinbarung angeführt. Auch das Aufklärungsblatt und der Einwilligungsbogen sind hinterlegt.
Die Impfinfos gibt es unter grenzach-wyhlen.de/coronaimpfung

Außerdem hat die Seniorenbeauftragte eine Kurzanleitung für die Online-Buchung erstellt, die heruntergeladen werden kann. "Da nicht alle Seniorinnen und Senioren über Internet verfügen, werden wir in den nächsten Tagen zudem alle Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren anschreiben und über die Corona-Impfung auch auf diesem Wege informieren", ergänzt Benz.

Benz hätte sich bessere Informationspolitik gewünscht

Der Gemeinde sei es wichtig, den impfberechtigten Bürgerinnen und Bürgern zu helfen, möglichst schnell Zugang zu der wichtigen Schutzimpfung gegen Sars-CoV-2 zu bekommen. "Zuständig für die Durchführung der Impfungen ist aber eigentlich das Land. Ich hätte mir gewünscht, dass von dort direkt alle Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre, die in der ersten Phase geimpft werden sollen, angeschrieben und mit allen Informationen versorgt worden wären", so Benz.

Ein noch ungelöstes Problem sei die Versorgung von Seniorinnen und Senioren mit dem Impfstoff, die entweder in Angeboten betreuten Wohnens leben oder die nicht mehr selbst, etwa aufgrund von Krankheit, das Impfzentrum besuchen könnten. Die mobilen Impfteams versorgten derzeit nur die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen. Hier müsse die Politik zeitnah Lösungen finden, damit auch diese Bevölkerungsgruppen Zugang zum Impfstoff erhalten.

Auf der Homepage der Gemeinde sind viele weitere Informationen und Verlinkungen rund um die Pandemie im Allgemeinen, die aktuellen Verordnungen sowie Informationen zu den Testmöglichkeiten der Abstrichstelle des Landkreises hinterlegt. Die Gemeinde erreichen auch immer wieder Nachfragen zur Möglichkeit der Durchführung freiwilliger Corona-Tests. Da es sich hierbei um entgeltliche privatwirtschaftliche Angebote handelt, darf die Gemeinde hier aber keinen einzelnen Anbieter empfehlen oder besonders hervorheben.