"Überall findet man Spuren"

Eva-Maria Mell

Von Eva-Maria Mell

Sa, 27. April 2013

Grenzach-Wyhlen

BZ-INTERVIEW mit Kurt Paulus über sein Projekt Zeitzeugen Grenzach-Wyhlen, das sogar in Japan Beachtung findet.

GRENZACH-WYHLEN. Kurt Paulus kommt zwar aus dem Saarland, hat Grenzach-Wyhlen aber längst in sein Herz geschlossen. Den Geschichten der Dorfbewohner kann er endlos zuhören und sammelt alte Fotos und Erinnerungen in seinem Internet-Projekt "Zeitzeugen Grenzach-Wyhlen". Im Gespräch mit Eva-Maria Klassen erzählt er, was ihn an der Gemeinde fasziniert – und freut sich, dass er sogar Besucher aus Japan auf seiner Internetseite hat.

BZ: Sie haben das Projekt "Zeitzeugen Grenzach-Wyhlen" ins Leben gerufen. Was bezeugen denn Ihre Zeitzeugen?

Kurt Paulus: Manche reden über ihre Familie oder Herkunft, andere über den Ort, Nachbarn oder die Lebensumstände in Grenzach oder Wyhlen. Früher waren das ja noch zwei getrennte Orte.

BZ: Also sammeln Sie alles, was mit dem Leben in den beiden Orten zu tun hat?

Paulus: Es gibt ja Zeitzeugen, die etwas über die deutsche Geschichte erzählen. Zum Beispiel übers Dritte Reich. Mein Anliegen ist aber, dass die Leute aus ihrem Leben erzählen. In unserer schnelllebigen Zeit ...

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