Baumfällung

Gustav Fischer fordert mehr Baumpflege in Rheinfelden

Die von der Stadt angekündigten Baumfällungen stoßen bei SPD-Gemeinderat und Gewerbevereinschef Gustav Fischer auf deutliche Kritik. Er fordert, Bäume künftig besser zu pflegen.  

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Gustav Fischer fordert, Bäume künftig besser zu pflegen.  | Foto: Arne Dedert (dpa)
Gustav Fischer fordert, Bäume künftig besser zu pflegen. Foto: Arne Dedert (dpa)

Im gesamten Stadtgebiet von Rheinfelden sollen nach Angaben der Stadtverwaltung rund 60 Bäume gefällt werden, was bei SPD-Stadtrat und Gewerbevereinsvorsitzendem Gustav Fischer auf deutliche Kritik stößt. Das geht aus einer Zuschrift von Gustav Fischer an die Badische Zeitung hervor. Die Stadtverwaltung hat das Vorhaben kürzlich angekündigt.

Gustav Fischer fragt: "Warum werden unsere Bäume stets erst dann als Sicherheitsrisiko betrachtet, wenn sie ohnehin halbtot erscheinen?", so der SPD-Stadtrat. Nach Ansicht von Gustav Fischer soll die Stadtverwaltung verstärkt auf präventive Baumpflege setzen, um radikale Maßnahmen wie großflächige Fällungen künftig zu vermeiden. "Vielleicht hätten die Bäume ja weniger Stress gehabt, wenn wir sie nicht jahrelang als dekoratives Beiwerk betrachtet hätten – hübsch zum Ansehen, aber schlecht, um ihren Pflegeaufwand im Haushalt einzuplanen." "Eigentum verpflichtet, und das gilt auch für Bäume dieser Stadt", so der Gewerbevereinsvorsitzende. Sie seien Eigentum der Bürgerschaft und sollten "nicht dem Gutdünken irgendwelcher Experten" zum Opfer fallen.

Auch am Vorhaben, die gefällten Bäume durch sogenannte "Zukunftsbäume" zu ersetzen, übt Fischer Kritik. "Amerikanische Linden, Zerr- und Traubeneichen – importierte Klimahelden im Auftrag der Anpassung. Wenn das so weitergeht, sieht die Rheinfelder Baumlandschaft bald aus wie ein ambitioniertes Experiment eines botanischen Austauschprogramms." Vielleicht, so Fischer, "überleben die Neuen ja nicht nur den Sommer, sondern auch den nächsten Haushaltsplan". Trostreich bleibe, schließt Fischer, "dass statt der Bäume dafür der Schilderwald weiter zunimmt".

Schlagworte: Gustav Fischer
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