Guter Schluss ziert alles

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 16. Oktober 2019

Teningen

Der Heimbacher Tennisclub zieht eine positive Saisonbilanz.

TENINGEN-HEIMBACH (BZ). Die Voraussetzungen hätten nicht besser sein können – eine warme Oktobersonne, gute Spiel-Ergebnisse und beste Stimmung beim Saison-Abschluss des Tennisclubs Heimbach am Wochenende. Dazu noch ein kleines Freundschaftsturnier mit dem Nachbarclub Mundingen.

Es ist so Tradition, dass am Ende der Saison das Clubgeschehen noch einmal kurz bilanziert wird. Clubchef Edi Faller hatte für die diesjährige Saison allen Grund, sehr zufrieden zu sein. Denn in dieser Saison ist es zum ersten Mal seit etlichen Jahren wieder gelungen, das ganze Club-Meisterschafts-Programm durchzuziehen. Waren es früher auch fehlende Meldungen, so waren in diesem Jahr alle Club-Meisterschaftsturniere besetzt. Die Einzel-, Doppel- und Mixed-Wettbewerbe waren jeweils nicht nur für die Spieler und Spielerinnen ein sportliches Ereignis, auch die Clubmitglieder nahmen regen Anteil am Vereinsgeschehen.

Mit den Mundinger Freunden den Siegerkorb verspeist

Zum Teil, wie so oft, traf den einen oder anderen den Meistertitel auch in mehreren Kategorien. Allerdings, schließlich ist man in Heimbach nicht Wimbledon, gibt es keine Siegerschalen oder Pokale, sondern ein spritziges Getränk und ein kleines Präsent, dass von einer ansässigen Praxis gesponsert wurde. Viel wichtiger aber war allen, dass man im Anschluss an den offiziellen Teil eine Wanderung durch die Heimbacher und Köndringer Rebenlandschaft machte. Am Ende gekrönt durch ein gemeinsames Vesper.

Eine Besonderheit gab es dann aber noch am Sonntag auf dem Heimbacher Court. Ein sportliches Treffen mit dem Nachbarclub aus Mundingen. Ursache dafür war der Sparkassen-Cup in Kollnau. Dort hatten die beiden Clubs eine Spielgemeinschaft gebildet und sind am Ende auch mit einem Preis nach Hause gegangen. Dieser Preis war ein Korb mit vielen schönen schmackhaften Gourmet-Utensilien. Den unter den beteiligten Spielern aufzuteilen, wäre vermutlich nicht so nett gewesen wie das nun gemeinsame Verspeisen nach einem sehr entspannten und humorvollen Tennis-Kurz-Turnier. Da gab es letztlich nur Gewinner und eine gemütliche Abschlussrunde, bei der dann der Gewinn mit viel Genuss verzehrt wurde. Und wie treffend dazu eine Aussage: "Einen Pokal hätten wir weder teilen noch verspeisen können und durch das gemeinsame Mini-Turnier war das nachbarschaftliche Verhältnis auch noch ein bisschen mehr gefestigt worden."