Helfer auf dem Weg zur Mikrotechnik

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 17. April 2002

Bildung & Wissen

In Furtwangen startet das Zentrum für Mikrotechnik und Systemintegration / Dienstleister für mittelständische Unternehmen.

Die feinmechanische Industrie im Schwarzwald und auf der Baar, voran die Uhrenindustrie, hat schon einmal einen wichtigen Innovationsschritt verpasst - den von der Mechanik zur Elektronik. Das hat vielen Menschen den Arbeitsplatz gekostet, und viele renommierte Firmennamen sind seither Geschichte. Das soll kein zweites Mal passieren. Daran will das Zentrum für Mikrotechnik und Systemintegration mitwirken, das in diesen Wochen mit seiner Arbeit begonnen hat. Beheimatet ist das neue Zentrum an der Fachhochschule Furtwangen.

Schon zeichnet sich in der Industrie weltweit der nächste große Innovationsschritt ab. Diesmal führt er zur Miniaturisierung aller Mechanik, also zur Mikrotechnik und weiter zur Mikrosystemtechnik. Doch das Kleine und Kleinste verlangt enormen Aufwand, sowohl in der Entwicklung wie in der Produktion. Davor schrecken insbesondere kleine und mittlere Unternehmen zurück: Das alles bedeutet viel Geld und damit hohes geschäftliches Risiko. Scheuen sie aber dieses Risiko, laufen sie Gefahr, den Anschluss an die technische Entwicklung zu verschlafen - mit den bekannten Folgen. Denn der Markt der Mikrosystemtechnik wächst weltweit - jährlich um 18 Prozent, sagen die Experten.

Es ist dies natürlich nicht allein ein Problem der verbliebenen feinmechanischen Betriebe im Schwarzwald oder auf der Baar, sondern eines in ganz Baden-Württemberg. Deshalb ist das neue Zentrum für Mikrotechnik und Systemintegration, ...

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