In der Region geht ökologisch einiges

Hannah Fedricks Zelaya

Von Hannah Fedricks Zelaya

Mi, 26. Februar 2020

Friesenheim

Der BUND Friesenheim zeigt morgen das Filmprojekt "Be wild" der Fachhochschule Offenburg.

FRIESENHEIM (hfz). Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Friesenheim stellt zusammen mit dem Grünen Gockel der evangelischen Kirchengemeinde Friesenheim am Donnerstag, 27. Februar, den Film "Be wild – die Normalität ist radikal" der Fachhochschule Offenburg vor. "Ich habe ihn in Offenburg gesehen und fand ihn spannend", erklärt Wolfgang Huppert vom BUND, warum er den Film nach Friesenheim holt.

"Es ist ein sehr ruhiger, sachlicher Film, der Menschen und Projekte in unserer direkten und weiteren Nachbarschaft vorstellt, die Lösungswege suchen, die Klimakrise anzugehen", so Huppert weiter. Gezeigt wird in dem Film das Projekt Solavie in Neuried, das gemeinschaftlich aus ökologischen Gesichtspunkten Ackerbau betreibt. Es wird auch eine junge Frau in Offenburg vorgestellt, die dort die Fäden von Fridays for Future in der Hand hält. "Außerdem kommt ein Imker aus der Schweiz zu Wort, und das Prinzip des unverpackten Einkaufens in Freiburg wird vorgestellt – das es ja bald auch in Offenburg geben soll. Wir wollen damit den Menschen einen Anstoß geben, auch selbst aktiv zu werden. Manchmal ist das in einem Film leichter verständlich als in einem Vortrag", erklärt Huppert.

Im Anschluss an den Film soll es eine Diskussion oder Gesprächsrunde mit dem Regisseur Christian Belz geben, der anwesend sein wird. "Ich hoffe, dass die Gäste auch von sich aus das eine oder andere teilen können, das sie schon zum Thema Klimaschutz gemacht haben. Es wäre schön, wenn da ein Erfahrungsaustausch entstehen könnte, bei dem jeder sowohl etwas beisteuern als auch nach Hause mitnehmen kann", wünscht sich der BUND-Vorsitzende.

Film "Be Wild" und Diskussion, Donnerstag, 27. Februar, 19.30 Uhr, evangelisches Gemeindehaus Friesenheim