Oper

Interview mit Dirigent Fabrice Bollon zur Freiburger Inszenierung von Peter Tschaikowskys "Eugen Onegin"

Georg Rudiger

Von Georg Rudiger

Fr, 21. September 2018

Freiburg

TICKET-INTERVIEW: Dirigent Fabrice Bollon über Peter Tschaikowskys "Eugen Onegin".

Mit Peter Tschaikowskys "Eugen Onegin" steht zur Spielzeiteröffnung seit langem wieder eine russische Oper auf dem Spielplan des Freiburger Theaters. Generalmusikdirektor Fabrice Bollon erklärt im Interview mit Georg Rudiger, was er an dieser Oper schätzt. Und spricht über den russischen Klang.

Ticket: Tschaikowsky hat seinen "Eugen Onegin" bewusst nicht Oper genannt, sondern "lyrische Szenen", weil er nur einige Szenen aus Puschkins Drama vertont hat. Was gefällt Ihnen an dem Werk?
Bollon: Die Intimität. Der Komponist geht mit seinen Figuren sehr liebevoll um. Es gibt keine Figur in der Oper, die Tschaikowsky nicht mag. Die psychologische Struktur jedes einzelnen ist musikalisch ganz fein gezeichnet. Die Gefahr für mich als Dirigenten besteht darin, dass sie einander zu ähnlich werden. Die Nuancen müssen wir deshalb gut herausarbeiten. Und natürlich ist schon durch die ...

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