Baden-Württemberg

"Jugend forscht": Jugendliche aus dem Südwesten unter Gewinnern

dpa

Von dpa

So, 19. Mai 2019 um 20:53 Uhr

Südwest

Beim 54. Wettbewerb "Jugend forscht" sind am Sonntag in Chemnitz die besten Nachwuchsforscher aus Deutschland ausgezeichnet worden – darunter gleich mehrere aus Baden-Württemberg und zwei aus Südbaden.

Beim 54. Wettbewerb "Jugend forscht" sind am Sonntag in Chemnitz die besten Nachwuchsforscher aus Deutschland ausgezeichnet worden – darunter gleich mehrere aus Baden-Württemberg und zwei aus Südbaden.

Im Fach Technik gewannen die beiden 18-jährigen Schüler Felix Sewing und Alex Korocencev vom Hochrhein-Gymnasiums in Waldshut. Sie entwickelten ein Gefährt, das mittels Magnetfeld über dem Boden schwebt. Tobias (19) und Leon Stadelmann (17) aus Biberach sicherten sich den Bundessieg im Fach Biologie mit einem neuen Ansatz zur Regulierung eines Proteins, das möglicherweise eine Rolle bei der Entstehung von Rheuma spielt.

Der Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit ging an Jakob Rehberger (17) und Jonas Münz (16) aus Laupheim (Kreis Biberach), wie die Veranstalter mitteilten. Die beiden Jugendlichen haben den Angaben zufolge eine neuartige Maschine entwickelt, mit der sich scharfe Kanten und Verunreinigungen an Titanschrauben von Knochenimplantaten entfernen lassen. Zudem gingen mehrere Sonderpreise verschiedener Fachrichtungen nach Baden-Württemberg.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte den insgesamt mehr als ein Dutzend Gewinnern. Die Forschungsergebnisse und Entdeckungen könnten dazu beitragen, dass wir die Welt ein Stück besser verstehen und vielleicht sogar in Zukunft ein wenig besser leben und arbeiten könnten, sagte Steinmeier. Insgesamt hatten sich 190 Jungforscher mit 111 Projekten für den Bundesentscheid qualifiziert.