Smart Meter / Smart Grid

Kaum Interesse am intelligenten Stromzähler

Bernward Janzing

Von Bernward Janzing

Sa, 04. Januar 2014 um 06:00 Uhr

Wirtschaft

Intelligente Stromzähler fehlen in keinem Zukunftspapier der Stromwirtschaft. Sie sollen helfen, Energieverbrauch und Stromkosten zu senken. Doch in der Praxis tut sich wenig. Warum?

In der Theorie ist die Idee charmant. Wenn Windkraft und Photovoltaik gerade viel Strom ins Netz speisen und damit die Preise am Spotmarkt der Strombörse purzeln lassen, bekommen auch die Privathaushalte billigere Energie. Das schafft Anreiz, einen Teil des Stromverbrauchs in Zeiten hohen Angebots zu verlagern, was der Stabilität des Netzes zugutekommt. Doch obwohl das seit gut fünf Jahren diskutiert wird und obwohl die Stichworte Smart Meter und Smart Grid in keinem Papier zur Zukunft der Stromwirtschaft fehlen, tut sich in der Praxis wenig. Warum?

Wie funktioniert das mit dem Smart Meter?
Der intelligente Stromzähler ist ein Gerät, das anders als der klassische Stromzähler, nicht nur den Verbrauch übers Jahr aufsummiert, sondern zugleich erfasst, wann der Kunde Strom verbraucht. Somit werden Stromtarife möglich, die sich im Laufe eines Tages ändern. Am Spotmarkt der Strombörse – also im Stromgroßhandel – hat die Energie einen Zeitwert, der sich viertelstündlich gemäß Angebot und Nachfrage bildet. Erfasst man den Verbrauch beim Endkunden entsprechend, kann man die Preissignale der Börse theoretisch an ihn weitergeben – der Kunde erhält zu manchen Zeiten billigeren, zu anderen ...

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