Klage gegen Kik

Kein Schmerzensgeld für Opfer des Textilfabrik-Brands

Hannes Koch

Von Hannes Koch

Do, 10. Januar 2019 um 20:30 Uhr

Wirtschaft

Die Schmerzensgeld-Ansprüche von vier Opfern des Brandes einer Textilfabrik in Pakistan 2012, bei der Kik produzieren ließ, sind verjährt. Das hat das Landgericht Dortmund am Donnerstag entschieden.

Ob der Textil-Discounter Kik eine Mitverantwortung für die Todesfälle in seiner pakistanischen Zulieferfabrik trägt, wird vorläufig nicht vor einem deutschen Gericht geklärt. Die Ansprüche auf Schmerzensgeld von vier Klägern seien nach pakistanischem Recht verjährt, urteilte das Landgericht Dortmund am Donnerstag. Eine Berufung gegen die Entscheidung ist möglich.

Beim Brand der Fabrik Ali Enterprises in Karatschi in Pakistan 2012 starben 259 Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Zulieferfirma produzierte unter anderem für die Geschäfte der Tengelmann-Tochter Kik. Im Namen von vier Opfern und Hinterbliebenen klagten die Juristen-Organisation ECCHR, der Verband Medico International und der Berliner Anwalt Remo Klinger auf Schmerzensgeld von jeweils 30 000 Euro. Sie werfen Kik vor, seinen Zulieferer nicht ausreichend kontrolliert zu haben. Dort hätten ...

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