Zwischenbilanz

Wie die Sozialpädagogischen Familienhilfe Eltern durch Familienpatenschaften im Alltag unterstützt

Janina Ruth

Von Janina Ruth

Do, 22. September 2016 um 16:55 Uhr

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Was tun Eltern, wenn Freunde und Angehörige weit weg wohnen und sie Hilfe brauchen? Dafür gibt es Familienpaten. Die Trägerverbände des seit 2014 laufenden Projekts ziehen Zwischenbilanz und stellen Praxiserfahrungen vor.

Was tun Eltern, wenn sie Unterstützung mit den Kindern brauchen, aber Familie und Freunde nicht in der Nähe wohnen? Seit April 2014 gibt es das Projekt Familienpatenschaften von der Trägergemeinschaft der Sozialpädagogischen Familienhilfe im Landkreis. 32 ehrenamtliche Paten haben seither 48 Familien im Alltag begleitet. Da das Projekt im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen stattfindet, sind die Kinder in drei Viertel der Fälle bis zu drei Jahren alt. Circa ein Viertel sind andere Fälle, die trotzdem Hilfe bräuchten, sagt Marc Platte vom Diakonischen Werk.

Barbara Kummetz und ihr Sohn Lucien werden von einer Familienpatin begleitet. Der Kleine kam in Frankreich zur Welt, dort hatte sie mit dem Vater gelebt. Nach der Trennung zog Kummetz nach Müllheim, damit das Kind in der Nähe des Vaters sei, sagt sie. ...

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