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Ortenau

Lahr trauert den Kanadiern hinterher – auch 25 Jahre nach deren Abzug

Heinz Siebold

Von

Di, 30. Juli 2019 um 13:51 Uhr

Südwest

BZ-Plus "Für Lahr war es ein Glück, dass es die Kanadier waren", sagt der OB. Vor 25 Jahren verließen die Nato-Truppen die Stadt – noch heute schwärmen viele Ortenauer von der "guten alten Zeit".

Tag der offenen Tür am Lahrer Flugplatz im Jahr 1992   | Foto: Wilhelm Pohlmann
Tag der offenen Tür am Lahrer Flugplatz im Jahr 1992 Foto: Wilhelm Pohlmann
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Wer mit Zeitzeugen spricht, gewinnt den Eindruck, die Kanadierzeit in Lahr war eine einzige Party mit den besten Hits aller Zeiten, die auch per Soldatensender in den Äther gefunkt wurden. Die Kanadier fuhren schicke Straßenkreuzer, feierten und tranken gerne und brachten Lahrer Jungs Eishockey bei. Lahr durfte ein wenig international sein. Ins europäische Hauptquartier der kanadischen Nato-Truppen kamen Generäle, Minister und Botschafter zu Besuch. Es gab Militärparaden und 1984 einen handfesten Skandal, als sich der kanadische Verteidigungsminister Robert Coats in eine Lahrer Striptease-Bar auf ein Bier verirrte. Und zu Hause seinen Hut nehmen musste.
Lahr, Militärstadt seit 1898
Vor 25 Jahren haben die kanadischen Truppen offiziell ihr europäisches Nato-Hauptquartier in Lahr, der zweitgrößten Ortenau-Stadt, geräumt. Im Jahr 1967 ...

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