Leserbrief: Nur ein Anbieter stellte seine Variante vor

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NATURBAD-DEBATTE
Eine Leserin schreibt zum BZ-Artikel "Sind erleichtert, dass Fortbestand gesichert ist" vom 23. August:
Erneut zeigt sich, wie die Angst regiert, wenn es um den Erhalt unseres Freibades geht. Damit meine ich die Androhung auf der Gemeinderatssitzung, Bad und kleine Schwimmhalle könnten nur alternativlos als Naturbad erhalten bleiben. Die Angst macht blind für die Tatsache, dass dort nur ein Anbieter seine Sanierungsvariante vorgestellt hat und ein anderer nicht vor Ort seine Variante vorstellen konnte. Somit entstand schon mal eine sachliche Schieflage.

Ich frage mich, ob der Verein die Temperaturen eines Naturbades kennt, mit denen die hygienischen Voraussetzungen engstens verbunden sind?

Ich frage mich, ob der Verein sich mit der Filtertechnik für ein Naturbad in der Schopfheimer Größenordnung auseinandergesetzt hat und den damit steigenden Betriebskosten?

Ich frage mich, ob der Verein sich mit den Sicherheitsrisiken, wie Aufwirbeln von Schwebeteilchen beim sportlichen Schwimmen und damit keine klare Sicht mehr, beschäftigt hat?

Für all diese und noch andere Fragen habe ich keine Antwort in der Gemeinderatssitzung bekommen.

Ein Sportbad in einer "Naturvariante" ist in München gebaut worden, für 15 Millionen Euro mit Frischwasserzufuhr aus der Isar. In Schopfheim muss Trinkwasser entnommen werden, um die Temperatur konstant zu halten. Viel Freude bei der Mitgestaltung, wobei ich aus dem Gutachten eher entnehmen konnte, dass es um die Gestaltung des Geländes und nicht des Bades geht.

Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass der Richtungsentscheid ein Bekenntnis zum Freibad Schopfheim ist. Es ist ein Bekenntnis zum Kosten-Nutzen-Plan der Verwaltung, und das heißt noch lange nicht, dass es ein Naturbad 2028 geben wird.

Was ist, wenn die Rechnung dann nicht aufgeht?Susanne Teipel, Schopfheim
Schlagworte: Susanne Teipel
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