Leserbriefe

Christian Lewandowski

Von Christian Lewandowski (Ihringen)

Sa, 01. August 2020

Umkirch

BAD UMKIRCH
Eigeninitiative überschaubar
Zur Diskussion um die Zukunft des Umkircher Bades:
Bürgermeister Walter Laub spricht davon, dass der Termin des Runden Tisches in der Öffentlichkeit nicht bekannt gegeben wurde, da man Ideen aller Beteiligten freien Lauf lassen wollte. Welche Ideen hat aber die Gemeindeverwaltung Umkirch eingebracht?

Keine, nicht mal einen Ansatz! Hauptsache, man hat einen Grund, das Bad nicht zu öffnen, statt einer Idee im Sinne der Bevölkerung, wie es doch gehen könnte.

Eine Frage ist auch: Wie kann es sein, dass ein Betreibervertrag so kurzfristig beendet werden kann, und welche Alternativen hat die Gemeindeverwaltung geprüft? Der Schwimmverein hat Lösungsansätze eingebracht und Ideen vorgestellt, Kontakte zu alternativen Betreibern geknüpft und sogar Bürgermeister der Umlandgemeinden für den runden Tisch gewinnen können.

Was hat die Gemeindeverwaltung Umkirch getan? Auch hier ist die Eigeninitiative überschaubar. Dass die Petition mittlerweile über 5000 Unterstützer in der Region hat, scheint Verwaltung und Bürgermeister nicht wirklich zu interessieren. Auch der Umkircher Rat wird von der Verwaltung komplett im Stich gelassen, da es weder eine Empfehlung noch ein Konzept aus dem Rathaus gibt.

Christian Lewandowski, Ihringen

RADWEG NACH UMKIRCH
"Ein absolutes Unding"
Zum neuen Radweg zwischen Gottenheim und Umkirch:
Wir sind heute auf dem neuen Fahrradweg nach Umkirch gefahren, das ist ein absolutes Unding. Mütter mit Anhänger und ältere Leute fahren auf der Straße, da ihnen der Weg zu schmal ist bei Gegenverkehr. Genauso, wenn jemand von hinten überholen will. Ich würde den Planern des Regierungspräsidiums einen Vorschlag machen: Unternehmen sie doch mal mit ihrer hoffentlich großen Abteilung einen Fahrradausflug von Umkirch nach Gottenheim. Die Hälfte soll die entgegengesetzte Richtung fahren – am besten noch mit Kinderanhängern. Die Ausreden, die Vertreter der Landwirtschaft hätten sich gegen eine Verbreiterung gewehrt, finde ich nicht plausibel. Oder gehört der Wald entlang des Weges der Landwirtschaft? Aber wahrscheinlich muss erst wieder etwas passieren, bevor Änderungen vorgenommen werden. Man darf gar nicht daran denken, dass Eltern mit ihren kleinen Kindern den Weg benutzen und diese bei Gegenverkehr stürzen und auf die Straße fallen könnten.

Georg Scherzinger, Bötzingen