Leserbriefe

Hans-Jürgen Dietrich

Von Hans-Jürgen Dietrich (Murg)

Do, 10. Oktober 2019

Murg

TREPPE ZUM MURGTAL
Empathie für Kinder und Ältere fehlt
Zur Diskussion im Murger Gemeinderat um eine Sanierung der Treppe zum Murgtal (zuletzt BZ vom 9. Oktober)
Ist es Zufall, dass die heftigsten Befürworter einer Schließung der Murgtaltreppe aus den Ortsteilen kommen? (Dr. Kirschbaum, Hänner, Ortsvorsteher Baumgartner, Oberhof, und Frau Becker, Ortsvorsteherin Niederhof ) Nur zwei Gründe kann ich ableiten, der eine ist, dass den Personen jegliche Ortskenntnis abgängig ist oder aber, was viel schlimmer ist, die Empathie für unsere Kinder, aber auch älteren Personen gegenüber völlig fehlt. Im Übrigen halte ich es für verantwortungslos, Kindern zu empfehlen, viel befahrene Straßen mit unzureichenden Bürgersteigen zu benutzen, zumal ein weiteres großes Baugebiet hinzukommt. Wer nur ein einziges Mal diesen Weg vom oder zum Fähristeg benutzt hat, weiß dieses Einod zu schätzen. Das Thema Klimanotstand, das in der gleichen Sitzung erwähnt wurde, setzt die Faust auf das berühmte Auge.

Im Übrigen wundert mich das Demokratieverständnis der Frau Becker und des Herrn Baumgartner sehr, man solle vor kritischen Bürgerstimmen nicht einknicken. Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Es wäre ehrenhaft, sich von einer falschen Entscheidung, die ich jedem zustehe, zu befreien und zu sagen, dass man sich vertan hat. Einen Finanzierungsvorschlag möchte ich nicht schuldig bleiben. Lasst es sein, im Rahmen der Murger Mitte die ehemalige B 34 zu bepflastern. Mittlerweile weiß jeder, dass durch ständige Sperrungen der sogenannten A 98 der ganze Verkehr durch Murg fließt und es damit einer belastbaren asphaltierten Straße bedarf. Hans-Jürgen Dietrich, Murg