Neue Anlage

In Wyhlen wird demnächst grüner Wasserstoff produziert

Michael Heilemann

Von Michael Heilemann

Fr, 06. September 2019 um 09:13 Uhr

Bildung & Wissen

BZ-Plus Bis 2050 sollen in Deutschland 80 Prozent des Stroms aus regenerativen Quellen kommen. Doch die dafür nötige Technologie kommt nur langsam in Fahrt. Ein Lichtblick tut sich in Grenzach-Wyhlen auf.

Wie lässt sich "grüner" Strom – Strom aus erneuerbaren Energien, der ja witterungsbedingt nicht kontinuierlich und planbar fließt – speichern? Auch davon hängt es ab, ob die Energiewende gelingt. Bis 2050 sollen in Deutschland 80 Prozent des Stroms aus regenerativen Quellen kommen. An einem massiven Ausbau der sogenannten Power-to-Gas-Technologie dürfte deshalb kein Weg vorbeiführen. Eingesetzt wird dabei ein elektrochemisches Verfahren, die Elektrolyse, bei dem aus Wasser Wasserstoff gewonnen wird.

Größere Kraftwerke muss man mit der Lupe suchen
"Grüner" Wasserstoff (im Unterschied zum "grauen", der als Abfallprodukt in Raffinerien entsteht) ist sozusagen stofflich gebundene erneuerbare Energie. Wasserstoff ist jener Energieträger, der bezogen aufs Gewicht die höchste Energiedichte aufweist. Er treibt ...

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