Corona-Verordnung

Lockerungen im Kreis Lörrach könnten schon ab Dienstag nicht mehr gelten

Jonas Hirt & BZ

Von Jonas Hirt & BZ-Redaktion

Fr, 14. Mai 2021 um 11:54 Uhr

Kreis Lörrach

Der Landkreis Lörrach profitiert ebenfalls von den Lockerungen. Die Gastronomie darf ab Samstag öffnen. Wenn die Inzidenz nicht sinkt, könnten bald schon wieder strengere Regeln gelten.

Auch wenn der Landkreis Lörrach seit Freitagmorgen bei der 7-Tage-Inzidenz wieder über der Grenze von 100 Neuinfektionen liegt, gibt es ab Samstag Lockerungen. Zwar steht auf der Seite des Landessozialministeriums, dass die Inzidenz mindestens fünf Tage unter 100 liegen müsste. Entscheidend ist die Verordnung, nicht was auf der Seite steht, darauf verweist das Landratsamt. Die Verordnung regelt, dass es Lockerungen in den Landkreisen gibt, in denen die Bundesnotbremse nicht gilt.



Weil aber der Landkreis seit Freitagmorgen laut RKI über der Grenze von 100 liegt, wäre es möglich, dass die Änderungen ab Dienstag nicht mehr gelten. Wenn am Samstag und am Sonntag die Inzidenz weiterhin über 100 liegt, tritt die Bundesnotbremse am übernächsten Tag wieder in Kraft, das wäre Dienstag.

Folgende Lockerungen gelten nun im Landkreis Lörrach:

  • Öffnung von Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben wie Ferienwohnungen oder Campingplätzen.
  • Öffnung der Außen- und Innengastronomie zwischen 6 und 21 Uhr.
  • Öffnung von Betriebskantinen sowie Mensen an Universitäten und Hochschulen.
  • Zulässigkeit von Kulturveranstaltungen, insbesondere von Theater-, Opern- und Kon-zertaufführungen sowie Filmvorführungen im Freien mit bis zu 100 Teilnehmenden.
  • Zulässigkeit von Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien.
  • Öffnung von Galerien, Museen und Gedenkstätten.
  • Öffnung von Archiven und Bibliotheken.
  • Öffnung von Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen für kleine Gruppen von zehn Schülerinnen und Schülern.
  • Öffnung von kleineren Freizeiteinrichtungen im Freien (Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih) für kleine Gruppen von bis zu 20 Personen.
  • Öffnung von Sportanlagen für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport im Freien für kleine Gruppen bis 20 Personen.
  • Öffnung von Außenbereichen von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern sowie Badeseen.
Für alle Einrichtungen gilt laut Landratsamt grundsätzlich die Maskenpflicht, die Pflicht zur Kontaktdatenübermittlung sowie die Einhaltung der Abstandsregeln. In allen Einrichtungen sind Obergrenzen der zulässigen Teilnehmerzahl (Personen oder Flächenbegrenzung) vorgesehen. Der Zutritt ist nur für Personen mit einem Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis möglich.

24-Stunden-Regel gilt wieder

Schon bereits seit Donnerstag ist die sogenannte 24-Stunden-Regel wieder in Kraft. Deutsche dürfen sich in der Schweiz 24 Stunden lang aufhalten, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Selbiges gilt für Schweizer in Deutschland. Bisher braucht es hierfür einen triftigen Grund. Der Einkaufstourismus ist also wieder möglich. Für Frankreich gilt diese Regelung allerdings nicht, da das Land noch Hochinzidenzgebiet ist. Wer von dort zurückkehrt, muss bei der Einreise einen Negativtest mitführen.