Elsass im Ausnahmezustand

Macron in Mulhouse: "Wir haben nur eine Priorität: Das Virus zu schlagen"

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Mi, 25. März 2020 um 21:04 Uhr

Elsass

BZ-Plus Es gibt Berichte, dass sehr alte Patienten im Elsass nicht mehr künstlich beatmet werden. Präsident Macron besucht die schwer vom Coronavirus getroffene Region – und erinnert an Kriegszeiten.

"Jetzt verjagen sie uns von hier, als seien wir Verbrecher", schimpft eine Gemüsehändlerin auf dem Wochenmarkt am "Canal couvert" in Mulhouse. Sie räumt ihre Kisten zusammen. "In den Supermärkten können die Leute alles anfassen und verbreiten das Virus", sagte sie. Sie hier auf dem Markt hätten sich alle bemüht, die strikten Hygienevorschriften einzuhalten. Es war vergeblich.

Frankreichs Regierung verschärft die Regeln weiter, die endlich dafür sorgen sollen, dass sich das Virus auch im Elsass langsamer verbreitet. Nun sind die offenen Märkte zu. Für die Bevölkerung, die seit 17. März mit strikten Ausgangsbeschränkungen leben muss, ist das ein so herber Schlag wie für die Händler.

Wenige Lichtblicke
Die abendlichen Klatschkonzerte von den Balkonen zu Ehren der Pfleger und Ärzte, die gegen Corona kämpfen, die Treffen zum "Apéro" im virtuellen Raum mit Freunden und ...

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