Interview

Minister Lucha nach Staufener Missbrauchsfall: "Alle müssen wachsam sein"

Bettina Grachtrup und Ulf Mauder

Von Bettina Grachtrup und Ulf Mauder (dpa)

Fr, 17. August 2018 um 08:32 Uhr

Südwest

Eine Mutter vergewaltigt ihr Kind mit ihrem Partner, beteiligt sich jahrelang an schlimmstem Missbrauch – so geschehen in Staufen. Was ist schief gelaufen und welche Konsequenzen zieht Sozialminister Lucha?

Die Vorgänge sorgten bundesweit für Entsetzen: Ein Paar aus Staufen hat einen heute Zehnjährigen mehr als zwei Jahre vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen. Das Kind wurde über das Internet an Männer verkauft. Die Mutter Berrin T. wurde zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt, ihr Partner Christian L. zu zwölf Jahren Haft mit Sicherungsverwahrung. Das Kind war vom Jugendamt in Obhut genommen, aber von Gerichten zurück zur Mutter und ihrem Partner geschickt worden. Landessozialminister Manne Lucha (Grüne) erläutert im Interview, welche Konsequenzen aus seiner Sicht aus dem Fall zu ziehen sind.

Frage: Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat die Landesregierung zu einer umfassenden Aufarbeitung der Vorgänge in Staufen aufgefordert. Da schwingt der Vorwurf mit, es geschehe noch nicht genug. Was sagen Sie ...

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