MIT GEWINN LEBEN: Steuern und Energie sparen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 19. Dezember 2020

Wirtschaft

Die Sanierung eines Hauses wird vom Staat gefördert .

Wer sein Haus energetisch saniert, schont die Umwelt – und spart Steuern. Denn seit dem 1. Januar 2020 lassen sich für energetische Sanierungsmaßnahmen am eigenen Haus bis zu 40 000 Euro steuerlich absetzen, und zwar verteilt über drei Jahre: In dem Jahr, in dem die energetische Gebäudesanierungsmaßnahme erfolgt sowie im darauffolgenden Kalenderjahr sind maximal sieben Prozent der Kosten und höchstens 14 000 Euro absetzbar; im dritten Kalenderjahr maximal sechs Prozent der Aufwendungen und höchstens 12 000 Euro. Dafür benötigt man eine Bescheinigung und die Rechnung. In deutscher Sprache müssen die förderungsfähige energetische Maßnahme, die Arbeitsleistung des Fachunternehmens und die Adresse des Gebäudes beschrieben sein. Außerdem erkennt das Finanzamt lediglich per Überweisung gezahlte Rechnungen an, keine Barzahlungen. Als energetische Sanierungsmaßnahmen gelten zum Beispiel die Wärmedämmung von Wänden oder Dachflächen, die Erneuerung der Fenster oder Außentüren, die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage oder auch die Erneuerung einer Heizungsanlage. Wie viel Energie eine Immobilie durch energetische Sanierungsmaßnahmen sparen kann, liegt an ihrem Zustand, ihrer Bausubstanz und Größe. Das Bundeswirtschaftsministerium bietet einen Sanierungskonfigurator an, der hilft, die individuellen Energie-Einsparmöglichkeiten zu berechnen:
http://www.sanierungskonfigurator.de

Jörg Strötzel ist Steuerberater und
Vorstandsvorsitzender der Vereinigten
Lohnsteuerhilfe (VLH). Sie erstellt für
Mitglieder die Einkommensteuererklärung. Beratungsstellen: http://www.vlh.de