Ein Fluss mit reichlich Energie

Rainer Ruther

Von Rainer Ruther

Di, 25. Juni 2013

Münstertal

Wasserkraft am Neumagen: Drei Projekte zwischen Staufen und Münstertal sind in Planung – nicht alle sind davon begeistert.

STAUFEN/MÜNSTERTAL. Noch vor drei Wochen war er ein tobender, reißender Strom – da wurde sichtbar, welch’ große Kraft das aus dem Schwarzwald heranströmende Wasser hat. Jetzt plätschert der Neumagen wieder friedlich in seinem Bett – doch auch in ruhigeren Zeiten ist der 26 Kilometer lange Fluss nicht ohne Energie. Die soll jetzt wie früher gewonnen und zur Stromproduktion eingesetzt werden – und zwar gleich an drei Stellen.

Der Neumagen gilt als der steilste Fluss auf der Westseite des Südschwarzwalds, knapp 1000 Meter beträgt das Gefälle von der Quelle beim Stohren bis zur Mündung in die Möhlin. Und das erregt nicht erst in Zeiten der Energiewende das Interesse der Industrie. Ohne die Energie aus dem Fluss wäre der Bergbau im Mittelalter nicht möglich gewesen – schon damals nutzte man die Wasserkraft beim Abbau und bei der Weiterverarbeitung des Erzes.

Zum Glück gibt es am Neumagen nur sehr selten derart hohe Fluten wie Anfang Juni – denn diese Kraft lässt sich nicht zügeln. Am besten für kleine Wasserkraftwerke ist ein stetig ...

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