Schuleinbrüche

Mutmaßlicher Einbrecher zurück in der Psychiatrie

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 21. Juli 2021 um 10:35 Uhr

Breisach

Ein 24-jähriger Mann soll verantwortlich sein für Einbrüche in das Breisacher Gymnasium und die Vogtsburger Grundschule. Die Polizei hat den Verdächtigen nun zurück in die Psychiatrie gebracht.

Dem Polizeirevier Breisach ist es gelungen, den mutmaßlichen Einbrecher in das Martin-Schongauer-Gymnasium Breisach festzunehmen. Er war am Sonntagabend in Ihringen als Psychiatrieflüchtling erkannt worden. Der spätere DNA-Abgleich mit einer Blutspur, die am Breisacher Gymnasium nach dem Einbruch am 11. Juni gesichert wurde, überführte nun den 24-jährigen als mutmaßlichen Einbrecher. Der Mann war laut Polizei aus dem Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen geflohen.

Erfolgloser Fluchtversuch in Ihringen

Der Gesuchte konnte am Sonntag, 18. Juli, von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Breisach gegen 21.30 Uhr in der Ortsmitte von Ihringen gesichtet werden. Beim Erkennen der Ordnungshüter versuchte der Tatverdächtige durch einen Spurt zu entkommen. Der Fluchtversuch scheiterte aber, die Beamten konnten ihn zu Fuß einholen.

In einer ersten Vernehmung räumte der Beschuldigte laut Polizei einen weiteren Einbruch am vergangenen Wochenende in die Wilhelm-Hildenbrand-Grundschule in Vogtsburg-Oberrotweil ein. Dort soll er demnach am Samstagabend, 17. Juli, gegen 23.30 Uhr durch das Einwerfen von mehreren Fenstern in das Schulgebäude eingedrungen sein. Im Gebäude wurden der Verwaltungstrakt sowie sämtliche Klassenzimmer und das Atrium durchsucht und verwüstet.

Chaos im Lehrerzimmer

Auch beim Einbruch in das Breisacher Gymnasium im Juni war der Sachschaden groß: Im Lehrerzimmer wurden Fächer auf der Suche nach Bargeld durchwühlt worden. Laut Augenzeugen lagen damals Berge von Papier und anderen Unterrichtsmaterialien herum, Geldkassetten waren aufgebrochen worden. Über die Höhe des Diebesgutes gibt es keine Angaben.

Zwischenzeitlich wurde der Mann in das Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen überstellt. Ob der 24-Jährige für weitere Straftaten verantwortlich sein könnte, wird geprüft. Warum er in der Psychiatrie behandelt wird, ist nicht bekannt.