Bildung für den Aufstieg

Nachhaltigkeit im Blickpunkt: Umwelt- und Energietechnik an der HS Offenburg

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 22. Februar 2019 um 10:12 Uhr

Anzeige Der neue Bachelor-Studiengang "Umwelt- und Energieverfahrenstechnik" an der Hochschule Offenburg bietet eine breite ingenieurwissenschaftliche Ausbildung.

Umweltschutz studieren: Der neue Bachelor-Studiengang "Umwelt- und Energieverfahrenstechnik" an der Hochschule Offenburg eröffnet durch seine breite ingenieurwissenschaftliche Ausbildung vielfältige Karrierechancen im Bereich nachhaltiger Technologien.

Aus Wasser Wein machen – das bekommen selbst versierte Verfahrenstechniker nicht hin. Aus Schmutzwasser sauberes Trinkwasser gewinnen, dagegen schon. "Dafür braucht es kein Wunder", sagt Susanne Mall-Gleißle, Professorin für Umwelt- und Energieverfahrenstechnik an der Hochschule in Offenburg, "sondern ganz einfach fundiertes Ingenieurwissen."

"Verfahrenstechnik versteckt sich in fast allen Bereich des Lebens", erklärt Mall-Gleißle. Die Ingenieursdisziplin beschäftigt sich mit der Umwandlung von Stoffen aller Art. Es gebe praktisch kein modernes Produkt, das bei seiner Entstehung nicht die Verfahrenstechnik benötigt: vom Schokoaufstrich im Glas bis hin zu aufwändigen Verfahren der Energieerzeugung oder der Abgasreinigung.

In Offenburg wurde der breit aufgestellte Ingenieurs-Studiengang überarbeitet und der Schwerpunkt bewusst auf den Bereich nachhaltige Technologien gelegt: "Das ist die Zukunft", so Mall-Gleißle. Ob Nutzung regenerativer Energien, Wasseraufbereitung, Abgasreinigung, energiesparende Produktionsprozesse in der chemischen Industrie oder die ressourcenschonende Meerwasserentsalzung mit Hilfe von Solarenergie: Wenn es um nachhaltige Technologien geht, liefert das Bachelorstudium "Umwelt- und Energieverfahrenstechnik" eine passende fundierte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung.

Die große Bandbreite an Fächern ermöglicht es den Absolventen, ein weites Berufsfeld abzudecken. Darin liege ein entscheidender Vorteil der Umwelt- und Energieverfahrenstechnik gegenüber Studienangeboten, die fachspezifisch sehr einseitig sind, so Mall-Gleißle. Das Berufsspektrum erstreckt sich von den klassischen Ingenieurstätigkeiten in der Prozess- und Anlagenprojektierung, zum Beispiel der Planung einer Abgasreinigungsanlage eines Kraftwerks, über Forschungsinstitute, in denen neue Energieerzeugungs- und Speichermethoden entwickelt werden , bis zu Behörden, die für Umweltschutz und Energie zuständig sind. Auch Dienstleister wie Beratungsbüros oder Analytik-Labore gehören zum Berufsfeld. Nicht zu vergessen Start-ups, die an Lösungen zur Energiewende und an nachhaltigen Verfahren zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt tüfteln.

"Die Erfahrung zeigt, dass unsere Absolventinnen und Absolventen mit ihren anwendungsorientierten Kompetenzen sowohl in der produzierenden Industrie, in Verwaltungen als auch bei Forschungsinstitutionen ihre Arbeitsplätze nach dem erfolgreichen Studium finden", so Mall-Gleißle. Ein Großteil der Studierenden findet innerhalb kürzester Zeit nach Studienabschluss eine Arbeitsstelle. Viele Absolventen werden aber auch von der Firma, in der die Bachelor Arbeit angefertigt wurde, direkt übernommen.

• Studiengang Umwelt- und Energieverfahrenstechnik – Dauer: sieben Semester, Abschluss: Bachelor of Engineering, Studieneinstieg zum Wintersemester, Bewerbung bis 15. September.

Mehr Informationen unter https://mv.hs-offenburg.de/studium/.