Gerichtshof für Menschenrechte

Altenpflegerin siegt in Straßburg

Christian Rath

Von Christian Rath

Fr, 22. Juli 2011 um 00:03 Uhr

Deutschland

Eine Berliner Altenpflegerin hat die Kündigung erhalten, nachdem sie Missstände angeprangert und ihren Arbeitgeber angezeigt hatte. Der Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg beanstandete nun die Kündigung.

Brigitte Heinisch konnte die Zustände in dem Pflegeheim, in dem sie arbeitete, nicht mehr ertragen. Deshalb schaltete sie die Staatsanwaltschaft ein. Daraufhin wurde sie gekündigt, mit Billigung der deutschen Justiz. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verurteilte nun aber die Bundesrepublik zur Zahlung von Schadensersatz an Heinisch.

Die heute 49-Jährige arbeitete von 2000 bis Anfang 2005 als Altenpflegerin bei dem Berliner Gesundheitskonzern Vivantes. Immer wieder machte sie ihre Vorgesetzten auf Personalknappheit in den Heimen aufmerksam. Nach ihrem Eindruck bügelte ...

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