Auf unsicherem Grund

Bastian Henning

Von Bastian Henning

Mi, 07. Oktober 2009

Deutschland

Der Energiekonzern Vattenfall baut in Hamburg-Moorburg ein Kohlekraftwerk. Von der versprochenen Kohlendioxid-Speicherung ist aber noch nichts zu sehen

Bumm! Die Erde bebt. Bumm! Die Erschütterung setzt sich im Körper bis in die Fingerspitzen fort. Es ist ein menschengemachtes Beben, das den Hamburger Boden in Abständen von zehn Sekunden erzittern lässt. Das Epizentrum liegt auf einer Baustelle: der Baustelle des Vattenfall-Kohlekraftwerks Moorburg an der Süderelbe. Gewaltige hydraulische Rammen wuchten meterlange Betonpfähle in die Erde. Sie bilden das Fundament der riesigen Lager für die Steinkohle, die hier verbrannt und in Strom verwandelt werden soll.

Heute spüren das Beben nur die Bauarbeiter auf dem Gelände und Ingenieure in den Containerbüros. Doch als bekannt wurde, dass der schwedische Energiekonzern Vattenfall in Hamburg den Bau eines Kohlekraftwerks plant, waren die Schockwellen bundesweit zu spüren.

Kohlekraftwerke gelten als die größten Verursacher des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO). Die Menschen sind bei dem ...

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