Gesetz

Datenschutz-Grundverordnung stärkt seit knapp zwei Jahren Verbraucherrechte

Annika Krempel

Von Annika Krempel (dpa)

So, 23. Februar 2020 um 17:45 Uhr

Wirtschaft

Die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung hat viel Unmut und Unsicherheit ausgelöst – vor allem bei Unternehmen. Für Verbraucher ist sie jedoch ein Joker, der ihnen neue Rechte verschafft.

Vor zwei Jahren waren Vereine plötzlich unsicher, ob sie die Geburtstage ihrer Mitglieder noch im Vereinsblatt abdrucken dürfen. Und Erzieher schwärzten die Gesichter von Kindern auf Kita-Fotos. Denn seit Mai 2018 gilt die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). So richtig wusste damals kaum jemand, was die DSGVO denn nun eigentlich im Einzelnen bedeutet.

Benjamin Bergemann ist Vorstand des Vereins Digitale Gesellschaft. "Die Verordnung gibt Verbrauchern mehr Betroffenenrechte", erklärt er. Sie erfahren genauer, welche Daten ein Unternehmen oder eine öffentliche Organisation über sie hat, können die auch löschen lassen oder der Verarbeitung widersprechen. Zusätzlich, betont er, sind die Unternehmen gezwungen, sensibler mit den Informationen umzugehen.

Die DSGVO regelt, in welchen Fällen personenbezogene Daten überhaupt erhoben und genutzt werden dürfen – und dass sie sicher gespeichert werden müssen. "Das ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

NUR BIS ENDE MAI: 6 Monate unbegrenzt BZ-Online lesen zum halben Preis. Jetzt 50% sparen

Alternativ können Sie pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel. Registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel/Monat kostenlos lesen - inkl. BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel
  • Redaktioneller Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten aus Südbaden
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten. Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ