"Der Euro soll um jeden Preis verteidigt werden"

Jörg Buteweg

Von Jörg Buteweg

Do, 16. Dezember 2010

Wirtschaft

BZ-INTERVIEW mit Lüder Gerken vom Freiburger Centrum für Europäische Politik: Die EU ist dabei, zu einer Transferunion zu werden.

Lüder Gerken, Chef des Freiburger Centrums für Europäische Politik (CEP), glaubt nicht, dass ein dauerhafter Rettungsschirm die Lage an den Finanzmärkten beruhigt. Jörg Buteweg wollte wissen, warum.

BZ: Woher rührt Ihre Skepsis?
Gerken: Zur Zeit steht die hohe Staatsverschuldung einiger Länder im Mittelpunkt. Die kann man vielleicht mit einem drastischen Sparkurs verringern. Das ist aber nicht das einzige Problem. Die Euroländer im Süden haben über Jahre Leistungsbilanzdefizite erwirtschaftet. Sie haben erheblich mehr importiert als exportiert und die Differenz über Kredite aus dem Ausland finanziert. Man kann sagen, sie haben über ihre Verhältnisse gelebt. Die Anleger an den Finanzmärkten ...

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