BZ-Interview

Konsumforscher Häusel: "Denken kostet Energie"

Alexandra Sillgitt

Von Alexandra Sillgitt

Fr, 22. März 2013 um 14:54 Uhr

Wirtschaft

Die hohe Kunst der Kaufverführung ist sein Fachgebiet: Der Psychologe Hans-Georg Häusel berät Firmen, wie Verbraucher ticken und wie sie ihr Angebot auf die jeweilige Zielgruppe abstimmen können. Ein Interview.

BZ: Wie unterscheiden sich Männer und Frauen beim Einkaufen?
Hans-Georg Häusel: Im Bereich der Lebensmittel weniger. Essen müssen sie ja alle. Extremer ist der Unterschied im Mediamarkt oder bei H&M. Allerdings kaufen Frauen im Supermarkt ein bisschen differenzierter ein, achten mehr auf Qualität und Frische, auf Inhaltsstoffe und die Gesundheit. Bei den Singles ist es auch eher der Mann, der aus dem Päckle frisst, wie man in Schwaben sagt. Und Männer sind beim Einkaufen natürlich auch ein bisschen schneller fertig, weil es lästig ist.

BZ: Stimmt es, dass es genau aus dem Grund Wurststände vor Supermärkten gibt – um Männer und Frauen voneinander zu trennen?
Häusel: Das ist tatsächlich bei größeren Märkten der Fall, dort wo der Wocheneinkauf gemacht wird. Da stört der Mann extrem. Wenn der auf die Tube drückt, dann fehlen dem Händler 10 bis 15 Prozent in der Kasse, wenn ...

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